Einrichtung einer Beratungsstelle für Bürger mit Impfnebenwirkungen und Impffolgeschäden

Beschlußvorschlag: Der Landrat wird beauftragt:

  1. Eine Beratungsstelle einzurichten, an die sich Bürger bei Verdacht von Impfnebenwirkungen und Impffolgeschäden wenden können.
  2. Den notwendigen Personalbedarf für diese Beratungsstelle innerhalb der bestehenden Struktur im Gesundheitsamt sicherzustellen.
  3. Das Beratungsangebot fortwährend zu evaluieren und im Sozial- und Generationsausschuß vierteljährlich zu berichten.

Begründung:

Gesundheit ist das höchste Gut. Um bei dem Verdacht von schwerwiegenden Impfnebenwirkungen (Impfkomplikationen) und Impfschäden schnell und angemessen zu reagieren und für die Bürger eine zentrale Anlaufstelle bieten zu können, soll eine entsprechende Beratungsstelle durch das Landratsamt Bautzen beim Gesundheitsamt eingerichtet werden.

Die Beratungsstelle soll die Bürger über Impfungen, deren Wirkungen und potenzielle Nebenwirkungen informieren. Außerdem soll sie bei der Abklärung gesundheitlicher Einschränkungen durch Impfungen bei Anträgen an Versorgungs- und Sozialämter beraten.

Leider werden Impfkomplikationen, die über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehen, nicht immer als solche erkannt und an das Gesundheitsamt gemeldet. Für eine Stärkung des Gesundheitsschutzes bietet die Beratungsstelle somit einen zentralen Anlaufpunkt für die Bürger des Landkreises Bautzen.

Henry Nitzsche, Fraktionsvorsitzender
27.4.2023

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